Bezirkspokal 2017/18 R1: 3-1 gegen JÄKLECHEMIE

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BrSC Schwarz-Weiß Nürnberg SüdDWZ 3 : 1 SC JÄKLECHEMIE Talente FrankenDWZ
 1  FM Johannes Fischer (s) 2184  1 : 0  Dennis Adelhütte (w) 1928
 2  Richard Saathoff (w) 2102  1 : 0  Dominik Bachhuber (s) 1889
 3  Peter Erlbeck (w) 2020  1 : 0  Philipp Junk (s) 1858
 4  Peter Konsek (s) 1938  0 : 1  Sebastian Krauß (w) 1873

Wieder gegen JÄKLECHEMIE, den Kreisliga 1-Meister der letzten Saison 2016/17. Diesmal gleich in der 1.Runde der Bezirks-Mannschaftspokals 2017/18 am Sonntag 5.11.2017 .
Es war die Wiederauflage des dramatischem Pokalfinales 2015/16 vom 24.7.2016, das wir damals nur denkbar knapp gewannen.

Wir sind - zusammen mit JÄKLECHEMIE - die einzige Mannschaft, die die erste Runde bestreiten dürfen. Alle anderen hatten Freilos(!). Nur 9 - allerdings allesamt starke - Mannschaften sind 2017/18 am Start.

Zum Verlauf:

  • Brett 4: Peter K. verlor als Schwarzer in einem Rossolimo-Sizilianer chancenlos. Grundübel war wohl das Manöver Lc8-g4-h5-g6, das eine Bauernwalze gegen seinen König provozierte.
  • Brett 3: Peter E. spielte mit Weiß seine Spezialvariante gegen Sizilianisch - den Grand-Prix-Angriff. Er variierte den weißen Aufbau mit feinen vom Standardaufbau abweichenden Nuancen und gewann überzeugend.
  • Brett 2: Richard erzielte aus der Eröffnung heraus gegen den Sizilianer (Najdorf-Variante) seines Gegners Vorteil und opferte einen Bauern, um seine Initiative noch zu vergrößern. In prekärer Stellung spielte sein Kontrahent dann einen Zug, der zu einem scheinbar siegbringenden Figurenopfer einlud, was Richard dann auch in sicherem Gefühl des Sieges spielte. Ein unerwartetes Zwischenschach von Schwarz und die weiße Figur war aber tatsächlich weg! Richard borte noch mit Minusfigur bei gegnerischer Zeitnot ein wenig. Gerade als der Schwarze im 38.Zug nur noch einen Zug zur Stellungskonsolidierung gebraucht hätte, machte er in horrender Zeitnot zunächst einen irregulären Zug und warf dann anschließend mit einem regelkonformen Zug die Stellung weg. Eine dramatische Partie.
  • Brett 1: Johannes war in einer Altindischen Verteidigung nie gefährdet. Sein Kontrahent musste schließlich angesichts der Gesamtlage versuchen, mit T + 6 Bauern gegen Johannes' L + S + 5 Bauern zu gewinnen. Es war aber schließlich Johannes, der hier erfolgreich war.

In der nächsten Runde am 14.1.2018 erwartet uns mit dem 2.Bundesligisten SC Forchheim ein dicker Brocken!